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v.l. hintere Reihe: Christian Kühner, Ralf Schlechtriem, Marcel Netta, Hans-Peter Hamacher, Gerd Rosenkranz, Thomas Pandora-Trentzsch

v.l. vordere Reihe: Marc Schlechtriem, Robert Obermayer, Bernd Germer, Ehrenleutnant Manfred Schlechtriem, Thomas Schlechter, Ralf Fugmann, Feldwebel Martin Engelskirchen, Leutnant: Christian Dregger, Oberleutnant Sebastian Menzel-Rockenfeller

Es fehlen: Ehrenfeldwebel Karl-Heinz Solder


 

Vor nunmehr 70 Jahren wurde der Grenadierzug Nötere Hahne 1949 in Neuss auf der Bergheimer Straße gegründet. Der Grundstein für unsere Gemeinschaft wurde in der Gaststätte „Em Hahnekörfke“ gelegt. Ist dort heutzutage zwar nicht mehr unser Zuglokal, ist der Hahn in unserem Zugwappen und unserem Namen doch allgegenwärtig. 

Als Zusatz für den Zugnamen entschied man sich für das Adjektiv „Nöter“, welches zwei Bedeutungen haben kann. Zum einen hat es die Bedeutung „nüchtern“. Im übertragenen Sinne wird es aber auch mit „jung und etwas unerfahren“ gebraucht. Dies war auch die ausschlaggebende Bedeutung die zum neuen Zugnamen passen sollte. Der neue Zug hatte nun einen Name: „Nötere Hahne“ von 1949.

Tradition, Kameradschaft und einander und anderen Helfen sind gesellschaftliche Werte die wir Schützen und auch unser Zug versuchen zu pflegen. Deshalb ist es auch in unserem Zugleben so, dass nicht alles Gold ist was glänzt, aber doch die Gemeinschaft  füreinander da ist.

Wie es bei uns Tradition ist seit unserer Gründung treffen wir uns einmal im Monat zu unserer Zugversammlung in unserem Zuglokal. Seit mehreren Jahren haben wir unsere Heimat in der „Gießkanne“ bei Karin und Norbert gefunden.

Aber nicht nur zu diesem monatlichen Termin wird sich getroffen. Regelmäßig stehen weitere Treffen an um auch die Geselligkeit nicht zu kurz kommen zu lassen. Im Sommer wird regelmäßig zusammen gegrillt oder auch mal zusammen weg gegangen.

Zum ersten Zugführer wurde Heinz Hamacher gewählt. Dieser leitete die Geschicke des Zuges im ersten Jahrzehnt seines Bestehens. Im Jahr 1968/69 wurde Heinz Hamacher dann Schützenkönig in Neuss-Gnadental, wo er auch Oberst und heute Ehrenoberst war und ist.

In späteren Jahren war es das Duo Hans Hamacher und Manfred Schlechtriem die den Motor des Zuges bildeten. Ihnen gelang es nicht nur Söhne für das aktive Schützenfest zu begeistern auch Freunde der Neumitglieder konnten für unser schönes Heimatfest begeistert werden, sodass sich der Zug über einen stetigen Wachstum und eine nachrückende Generation freuen konnte.

Einen herben Verlust musste der Zug 1990 verkraften, als plötzlich und unerwartet Hans Hamacher verstarb. Manfred Schlechtriem sprang jedoch in die Bresche und sorgte dafür, dass der anstehende Generationswechsel nahtlos über die Bühne ging.

Von 1994 bis 2011 wurde die Gemeinschaft von Bernd Germer und Hans Peter Hamacher angeführt, die beide, sowohl als Oberleutnant als auch als Leutnant den Zug führten. Christian Kühner stand dem Duo 15 Jahre als Feldwebel zur Seite, bevor er sein Amt im Jahre 2004 an Ralf Fugmann abgab.

Im Jahre 2011 ließ sich nach vorheriger Rücksprache mit dem Zug, die gesamte Zugführung nicht zur Wiederwahl aufstellen. Nach über 15 Jahren wollten die „altgedienten“ den Staffelstab an die nächste Generation junger Schützen im Zug weiter geben.  So wurden mit Sebastian Menzel-Rockenfeller als Oberleutnant und Christian Dregger als Leutnant zwei engagierte neue Leute für die Zugführung gefunden. Unterstützt werden die beiden vom neuen Feldwebel Martin Engelskirchen.

 

Der Zug hat eine gesunde Mischung aus verschiedenen Generationen und hat eine Mannschaftsstärke von 14 Mitgliedern. Es wird immer daran gearbeitet junge neue Mitglieder für unser schönes Heimatfest zu begeistern.

 

 

© 2019  Grenadierzug Nötere Hahne 1949